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Infrarotwärme

Die positiven Aspekte von regelmäßigen Schwitzkuren sind seit Jahren bewiesen. Die Infrarotwärme fördert dabei die natürliche Schweißbildung auf schonende Art und Weise, ohne übermäßige Kreislaufbelastung und bewirkt ein intensives Schwitzen von innen heraus. Diese Methode führt zu einer intensiven Reinigung der Haut. Das Verweilen in einer Infrarotkabine dient der tiefen Entspannung von Körper und Geist. Gesundheitsvorsorge, Stärkung der Vitalität - Wohlfühlen und Relaxen stehen im Vordergrund.

 

Verträglich für Jung und Alt

Die effiziente und positive Anwendung der Infrarotwärme basiert auf der Abstimmung dreier Säulen: Der verstellbaren Bestrahlungsstärke, dem gleichmäßigen und großen Bestrahlungsfeld, sowie der Kreilauf schonenden Kabinentemperatur.

So ist es möglich, dass auch empfindliche und ältere Menschen, sowie Kinder die Wärme problemlos genießen können, ohne, dass der Körper belastet wird.

 

Steigert das Wohlbefinden

Wohlbefinden und Gesundheit stehen im Mittelpunkt des menschlichen Lebens. Durch regelmäßige Anwendungen in der Infrarotkabine wird die Stärkung des Immunsystems positiv beeinflusst und das Herz-Kreislaufsystem schonend trainiert. Infrarotstrahlung kann unterstützend bei der Behandlung von Rücken- und Gelenkproblemen wirken.

Eine Entspannung der Muskulatur, sowie eine rasche Regeneration nach dem Sport sind sofort spürbar.

Entdeckung der Infrarotstrahlung

Im Jahre 1800 entdeckte der englische Astronom Sir William Herschel die Existenz der Infrarotstrahlungsenergie im langwelligem Bereich oberhalb des sichtbaren Lichtspektrums und zwar als Erwärmungseffekt. In diesem Bereich ist Licht nicht mehr mit den bloßen Augen wahrnehmbar. Herschel beschloß den Erwärmungseffekt der Sonne zu studieren. Hierzu ließ er Sonnenlicht durch ein Prisma einfallen, um ein Farbspektrum sichtbar zu machen. Indem er ein Glasthermometer in diesem Farbenspektrum bewegte, konnte er pro Farbe, von der blauen bis zu der roten Farbe, den Erwärmungseffekt bestimmen. Es stellte sich heraus, dass der erwärmende Effekt in einer Aufwärtsbewegung von Blau nach Rot zunahm. Durch Zufall entdeckte er, dass der Erwärmungseffekt über dem roten Ende des sichtbaren Spektrums weiter zunahm. Dies führte zu der Entdeckung des Infrarotstrahlungsbereichs früher Ultrarot im elektromagnetischen Spektrum.

 

Was ist Infrarotstrahlung?

In der Verlängerung des Ultraviolettbereiches 0,01 - 0,38 üm befindet sich zunächst sichtbares Licht 0,38 - 0,78 üm und anschließend das Infrarotspektrum 0,78 - 1000 üm. Im Gegensatz zu den ersten beiden hat Infrarotstrahlung eine größere Wellenlänge. Infrarotstrahlung besteht also aus elektromagnetischen Wellen mit Wellenlängen von 0,78 - 1000 üm.

Im Infrarotbereich treffen Strahlen auf Oberflächen von Objekten und die enthaltene Energie wird in Form von Wärme freigesetzt. Infrarotstrahlung befindet sich zum größten Teil im nicht sichtbaren Bereich. Je kürzer die Wellenlänge ist, desto größer ist die Energie der Strahlung.

Daher findet nach DIN 5031 die Unterscheidung zwischen nahem Infrarot A 0,78 - 1,4 üm, mittlerem Infrarot B 1,4 - 3,0 üm und fernem Infrarot C 3,0 - 1000 üm statt.

D. h. Infrarot A hat die größte Energie der Strahlung und Infrarot C die geringste.

Die Wellenlänge der Strahlung besagt etwas über die Strahlungsart oder die Form in der die Energie sich befindet. Die Strahlungsintensität dagegen besagt etwas über die gesamte Menge Energie im Zeitverlauf Wattage.

Allgemein:

Wärme fließt laut dem ersten Gesetz der Thermodynamik immer von hohen Temperaturen hin zu niedrigen Temperaturen. Die Wärmeübertragung findet durch Leitfähigkeit, Konvektion oder Strahlung statt. Die Antriebskraft hierbei ist die Temperaturdifferenz. Die Wärmeübertragungsmechanismen, Konvektion und Strahlung sind bei der Raumerhitzung anzuwenden. Im Gegensatz zur Konvektion wird bei der Wärmeübertragung durch IR-Strahlung kein Übertragungsmedium benötigt. Bei Infrarotheizung wird die Wärme direkt an Objekte abgegeben, danach geben die Objekte Wärme an die Umgebungsluft ab.

Erwärmung durch Konvektion

Im Heizungs- bzw. Saunabau beruhen die meisten Erwärmungsmethoden auf Konvektion, d. h. die Umgebungsluft wird erwärmt und eine Luftströmung entsteht. Um den Isolationsverlust durch die Luftströmung auszugleichen muß die Lufttemperatur höher sein.

Erwärmung durch Strahlung

Erwärmung durch Strahlung ist ein Heizungsmechanismus, wobei Strahlungsenergie direkt Objekte und Personen erwärmt. Die Infrarotstrahlen erwärmen die Haut und dadurch wird die Wärme direkt durch die Durchblutung über den Körper verbreitet. Aus diesem Grund ist es durch die Strahlungsintensität bedingt möglich, sich bei niedrigen Lufttemperaturen angenehm warm zu fühlen.

Die Infrarotstrahlung ist in 3 Wellenbereiche unterteilt

Wir unterscheiden Infrarot A, B und C. Die Strahlung des gesamten IR-Bereich wird in nm (Nanometer) gemessen:

Infrarot A: 780 bis 1400 nm = kurzwellige IR-Strahlung
Infrarot B: 1400 bis 3000 nm = mittelwellige IR-Strahlung
Infrarot C: über 3000 nm = langwellige IR-Strahlung

Kurzwellige Infrarotstrahlen (IR-A) dringen ca. 40 mal tiefer in die Haut ein als langwellige IR-C Strahlung. Ihre Eindringtiefe in die Haut beträgt bis zu 4 mm. So werden die tiefer liegenden, stärker durchbluteten Hautschichten erfasst und der Körper von Innen erwärmt (Jogging-Effekt). Dies bewirkt ein noch intensiveres Schwitzen und somit eine effiziente Entschlackung.

Langwellige Infrarotstrahlen (IR-C, IR-B) erzeugen diese Tiefenwirkung nicht, sondern erwärmen nur die oberste Hautschicht (0 - 0,5 mm). Somit dauert es deutlich länger bis sich ein Wärmeempfinden einstellt.

Infrarotstrahler:

Generell kann man die Infrarot-Heizsystem in zwei Familien einteilen:

PUNKTSTRAHLER - auch "Linienstrahler" genannt, z.B.: Magnesium-, Keramik,- Quarz,- Glas,- oder Metallstrahler mit unterschiedlichen Füllungen wie Quarzsand, Lava oder Magnesiumoxid.

Flächenstrahler - hierbei unterscheidet man zwischen Heizfolien, Metallplatten und Carbonflächenheizung.

Rotlichtlampen / Punktstrahler

Die Rotlichtlampen verwenden Glühlampen, bei denen durch den Glaskolben oder zusätzliche Überzüge und die Auslegung des Glühdrahtes der Anteil an Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) den Anteil des sichtbaren Lichtes übertrifft. Für Infrarotlampen kommt IR-A zum Einsatz. Oft ist bei diesen Lampen noch ein Rotanteil enthalten, der durch einen roten Filter unterdrückt wird. Die „klassische“ Rotlichtlampe ist besonders verbreitet bei der Heimanwendung.

Flächenstrahler

Flächenstrahler sind großflächige Heizplatten, die in der Kabine eine gleichmäßige, sehr milde Infrarot-Wärme abgeben, die im langwelligen Infrarot-C-Bereich liegt. Flächenheizungen reagieren träger und haben dadurch eine längere Aufheizzeit. Wenn eine sanfte Infrarot-Wärme gewünscht ist, und weniger Wert auf intensives Schwitzen gelegt wird, dann sind Flächenstrahler zu empfehlen.

Der Flächenstrahler ist ideal einsetzbar zur Entspannung und Regeneration. Da die Wärmeplatten nicht unangenehm heiß werden, sondern nur im behaglichen Temperaturbereich abstrahlen, haben Sie den Vorteil, dass Sie sich direkt mit dem Rücken an die angenehm warmen Wärmeplatten anlehnen können. Durch die wohltuende Abstrahltemperatur ist der Flächenstrahler auch ideal für die Nutzung zusammen mit Kindern geeignet.

  • sanfte Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
  • rasche Verteilung der Wärme im ganzen Körper
  • gleichmäßiges und großes Bestrahlungsfeld
  • Bestrahlung von allen Seiten

Keramikstrahler

Der Keramikstrahler ist ein typischer Punkt- bzw. Stabstrahler, der im Infrarot B/C Bereich abstrahlt und ideal für Therapiezwecke einsetzbar ist. Die Aufheizzeit der Keramikstrahler beträgt lediglich ca. 10 Minuten.

Der Heizleiter befindet sich in einem Keramikrohr. Das Innere des Keramik-Heizstabes ist mit feinem Sand gefüllt, der die Heizleiter stützt. Bei hochwertigen Strahlern wird dieser beim Befüllen mit Sand unter Vibration gehalten, damit sich zwischen den Sandkörnern keine Hohlräume bilden. Die Art des Sandes als Füllung hat keinerlei Einfluß auf das abgestrahlte Infrarotspektrum. Der Keramikstrahler ist eine als kräftig empfundene Strahlungsquelle, und hat eine Abstrahltemperatur von ca. 80 Grad Celsius. Das Strahlenspektrum liegt überwiegend im Infrarot-C-Bereich.

  • intensive Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
  • rasche Verteilung der aufgenommenen Wärme im ganzen Körper
  • schnelle Aufheizzeit - nach 10 Minuten 100% Abstrahltemperatur
  • ca. 80 Grad Celsius Abstrahltemperatur

Magnesiumstrahler

Magnesiumstrahler werden bereits seit ÜBER 30 Jahren in Infrarotkabinen eingesetzt. Die Magnesium-W-Strahler bestehen aus Incoloy, einem äußerst hochwertigen und hitzebeständigem Edelstahl. Die mit Magnesiumoxid befüllten Incoloy-Röhren speichern Wärme ausgezeichnet und geben die Infrarotstrahlung konstant und in gleichbleibender Qualität ab.

Die Magnesium-W-Strahler sind ausgestattet mit hochwertigen Rückenreflektoren, an der die Infrarotwärme in einem Abstrahlwinkel von ca. 45 Grad aussendet und so eine optimale Wärmeaufnahme vom Körper erzielt.

Ein Magnesiumstrahler besteht aus einem roten Schutzgitter, welches zum Berührungsschutz vor den hohen Oberflächentemperaturen mit Samt beflockt wurde. Der Grundkörper der Infrarot Magnesiumstrahler ist ein grosser polierter Aluminiumreflektor, der die Infrarotstrahlung effektiv verteilt.

Im Rohrkern befinden sich die Heizleiter. Durch die langen Heizleiter (235 cm) und der großen Gesamtoberfläche, die durch die W-Form erzielt wird, findet eine effiziente Wärmeleitung statt. Die Strahlungswärme liegt zu geringem Teil im Infrarot-B-Bereich und überwiegent im langwelligen Infrarot-C-Bereich. (über 3000 nm).

Vollspektrumstrahler

Vollspektrumstrahler erzeugen nicht nur lang- oder mittelwellige Infrarotstrahlung, sondern decken das gesamte Infrarotspektrum ab. Damit sind die Strahler der Infrarotstrahlung, die die Sonne auf die Erdoberfläche strahlt sehr ähnlich.

IR-A-Strahlung dringt in tiefere Hautschichten ein und erwärmt den Körper angenehm von innen. Strahlung größerer Wellenlänge (IR-B, IR-C) wird von den oberen Hautschichten aufgenommen, stimuliert dort wärmeempfindliche Nerven und warnt den Körper vor einer möglichen Überhitzung.
Sie liefern ca IR-A (15 %), IR-B (50 %) und IR-C (35 %). Die Intensität lässt sich je nach individuellem Wärmeempfinden regeln.

  • punktuelle Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
  • gezielte und direkte Infrarotbestrahlung des Rückens
  • rasche Verteilung der aufgenommenen Wärme im ganzen Körper
  • dringt bis in die unteren Hautschichten ein
  • schnelle Aufheizzeit - sofortige Anwendung möglich

Kombinationskabinen

Eine Kombination aus Flächenheizung, ABC-Strahlern und einem Sole-Therme-Verdampfer vereinigt in einzigartiger Weise drei Wirkungen:

  • ABC-Bestrahlung für Problembereiche im Rücken oder in den Gelenken
  • Die Strahlung der Flächenheizung sorgt für eine sanfte Erwärmung und kann so das Immunsystem stärken
  • Die mit Mineralien und Spurenelementen angereicherte Luft ist eine Wohltat für Haut, Atemwege und die Seele